Entwurf anfordern

Online-Shop erstellen lassen: Kosten, Ablauf und was Sie wissen müssen

Sie möchten Ihre Produkte online verkaufen, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Hier erklären wir, was ein Shop kostet, welches System zu Ihnen passt und was rechtlich Pflicht ist.

Von WebScoutMedia · Online-Shop · 3 Min. Lesezeit · Stand: 30. Oktober 2026

Für wen lohnt sich ein eigener Online-Shop?

Ein Online-Shop lohnt sich vor allem, wenn Sie Produkte haben, die Kunden immer wieder kaufen oder die man gut verschicken kann: Hofladen-Produkte, Mode, Geschenke, Ersatzteile, Zubehör. Auch für Läden vor Ort ist ein Shop interessant, zum Beispiel mit Abholung im Laden. Der Kunde bestellt abends auf dem Sofa und holt am nächsten Tag ab.

Weniger sinnvoll ist ein Shop, wenn Sie nur wenige, sehr erklärungsbedürftige Produkte haben. Dann reicht oft eine gute Website mit Anfrageformular.

Shopify oder WooCommerce?

Für kleine und mittlere Betriebe kommen meist zwei Systeme in Frage:

  • Shopify ist ein Komplettpaket. Hosting, Sicherheit und Updates übernimmt der Anbieter. Sie zahlen eine monatliche Gebühr je nach Tarif und pro Verkauf Gebühren für die Zahlungsabwicklung. Vorteil: sehr einfach zu bedienen, kaum Technik-Sorgen.
  • WooCommerce ist eine Erweiterung für WordPress. Die Software selbst kostet nichts, dafür brauchen Sie eigenes Hosting, regelmäßige Updates und oft kostenpflichtige Erweiterungen. Vorteil: sehr flexibel. Nachteil: mehr Pflege.

Unsere Empfehlung für die meisten Betriebe: Shopify, weil Sie sich um Sicherheit und Updates nicht kümmern müssen. WooCommerce lohnt sich eher, wenn Sie schon eine WordPress-Seite haben und jemand im Betrieb sich um die Technik kümmert.

Was kostet ein Online-Shop?

Die Kosten setzen sich aus drei Teilen zusammen:

  1. Einrichtung: Design, Produkte anlegen, Zahlungsarten, Versand, Rechtstexte. Je nach Anzahl der Produkte und Wünsche ab einigen hundert bis mehreren tausend Euro.
  2. Laufende Kosten: Shop-System oder Hosting, Domain, eventuell Apps oder Erweiterungen.
  3. Gebühren pro Verkauf: für Zahlungsanbieter wie PayPal, Kreditkarte oder Klarna.

Bei uns bekommen Sie nach dem ersten Gespräch einen schriftlichen Festpreis für die Einrichtung. Die laufenden Kosten rechnen wir Ihnen vorher offen vor.

Was rechtlich Pflicht ist

Ein Online-Shop in Deutschland braucht mehr Rechtstexte als eine normale Website. Die wichtigsten Punkte:

  • Impressum, Datenschutzerklärung, AGB und eine Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular
  • Preise inklusive Mehrwertsteuer und klare Angaben zu Versandkosten
  • Bei Waren nach Gewicht oder Menge, etwa 500 g Honig, ein Grundpreis pro Kilogramm oder Liter
  • Ein Bestell-Button mit eindeutiger Beschriftung, zum Beispiel „zahlungspflichtig bestellen“
  • Die Registrierung im Verpackungsregister LUCID, wenn Sie Waren verpackt an Endkunden verschicken
  • Seit Juni 2025 gilt für viele Shops außerdem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz

Rechtstexte sollten aus einer verlässlichen Quelle stammen, zum Beispiel von einem spezialisierten Anbieter für Shop-Rechtstexte, der sie auch aktuell hält. Das ist keine Rechtsberatung, sondern eine Übersicht der Punkte, an die Sie denken sollten.

So läuft es bei uns ab

  1. Gespräch: Was wollen Sie verkaufen, an wen, mit Versand oder Abholung?
  2. Kostenloser Entwurf der Startseite und einer Produktseite
  3. Festpreis schriftlich, dann Einrichtung von Shop, Zahlungsarten und Versand
  4. Produkte anlegen, Testbestellungen, Start
  5. Einweisung, damit Sie Bestellungen und Produkte selbst verwalten können

Sehen Sie Ihre neue Website, bevor Sie zahlen.

Vier kurze Fragen, dann bauen wir Ihnen einen kostenlosen Entwurf. Kein Vertrag, kein Risiko. Oder direkt anrufen: +49 1515 4159920

Kostenlosen Entwurf anfordern
WhatsApp